Leistungsdruck verstehen. Wieder aus eigener Kraft handeln.
Du funktionierst. Du lieferst. Und trotzdem wird der Druck nicht weniger.
Oft reicht es nicht, einfach kürzerzutreten oder besser zu planen – weil der Druck nicht nur von außen kommt. Viele haben früh gelernt: Anerkennung gab es vor allem dann, wenn eine Leistung stimmte. Dieses Muster arbeitet oft Jahrzehnte später noch mit, leise, im Hintergrund.
Leistungsdruck entsteht selten aus einer einzigen Quelle. Äußere Anforderungen – im Job, in der Familie, durch gesellschaftliche Erwartungen – treffen auf innere Muster, die oft schon in der Kindheit angelegt wurden: der Glaube, dass man sich Zuwendung erst verdienen muss
Im Berufsleben zeigt sich genau dieses Muster oft am deutlichsten. Der Anspruch an sich selbst wird immer weiter hochgeschraubt – nicht weil die Aufgabe es verlangt, sondern weil sich darüber ein Gefühl herstellt, das eigentlich viel älter ist: gebraucht zu werden, gesehen zu werden oder osgar geliebt zu werden,
Genau diese Kombination – äußerer Druck plus ein Muster, das sich selbst antreibt – macht Leistungsdruck so hartnäckig.
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Vier Wege, ein Ausgangspunkt
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