Positive Leadership

Arbeit soll nicht krank machen, sondern im Leben idealerweise Sinn und Freude spenden. Daneben muss das Ergebnis vorzeigbar und profitabel sein. Führungskräfte stecken oft in einer Zwickmühle: Ihren Mitarbeitern wollen sie durchaus Anerkennung und Wertschätzung schenken, fürchten aber, bei ihren Vorgesetzten als zu weich zu gelten und die gesteckten Ziele nicht erreichen zu können.

Der Mensch lebt jedoch nicht vom Brot allein. Wir alle brauchen spürbare Anerkennung für unsere Arbeit, wenn wir langfristig leistungsfähig bleiben sollen.

Wer heute als Führungskraft mit Personalverantwortung noch glaubt, ein hoher Krankenstand bzw. viele Burnout Fälle in der Abteilung seien ein Beleg dafür, dass hier noch richtig gearbeitet wird, irrt gewaltig:

Bei der VW-Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema „Führung und Gesundheit” zeigte sich: Wenn ein Abteilungsleiter von einer Abteilung mit einem Krankenstand von 3,0 Prozent in eine Abteilung mit einem Krankenstand von 6,0 Prozent wechselt, sinkt der Krankenstand der neuen Abteilung bald ebenfalls auf 3,0 Prozent. Dies gilt auch umgekehrt, d.h. ein Chef mit einem hohen Krankenstand in seinem alten Arbeitsbereich treibt auch den Krankenstand in der neuen Abteilung hoch.

Quelle: br.de

Die Produktionskosten sind höher als nötig, Motivation und Produktivität solcher Einheiten regelmäßig weit unterdurchschnittlich. Welche Bedingungen brauchen Menschen aber, um gut und dauerhaft leistungsfähig zu bleiben? Wie müssen Führungskräfte agieren, um Bedingungen zu schaffen, die produktiv, kreativ und glücklich machen?

Unsere Seminarreihe ,Positive Leadership‘ versetzt Unternehmensleitung und Führungskräfte sukzessiv in die Lage, die Rahmenbedingungen, die Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit bestimmen, zum Positiven zu verändern.

Indem im Seminar zunächst die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über die Wirkung unterschiedlicher Führungsstile auf Mitarbeiterpotentiale vermittelt und verstanden werden, wächst sukzessive die Sicherheit der teilnehmenden Führungskräfte, positive und negative Interventionen im eigenen Verhalten unterscheiden zu können. Darauf aufbauend trainieren die Gruppen positives Führungsverhalten in konkreten Alltagssituationen und entwickeln schließlich ein eigenes, individualisiertes, strategisches Führungskonzept, das die gelernten Ziele alltagskompatibel in die Praxis übersetzt.